Bryce Canyon

Die Karte vom Bryce Canyon ( PlanetWare) gibt eine gute Uebersicht der vielen Aussichtspunkte entlang der Abbruchkante  des Paunsaugunt Plateau's. Die Panoramastrasse ist etwa 40 km lang, bei den kleineren View-Points gibt es meist nur wenig Parkmöglichkeiten , anhalten lohnt sich aber immer.
(Mausklick zum vergrössern)

Vom Zion NP her kommend liegt nahe dem Nordeingang zum Bryce Canyon das Ruby's Inn , eine Ansammlung von Motels, Restaurants und Campingplatz. Wir lassen diesen Ort vorerst mal links liegen und fahren weiter auf der Haupt- strasse entlang dem Paunsaugunt Plateau's zur Südspitze des Bryce Canyon NP. Am Strassenrand finden sich
Wiesen und Wälder, ab und zu grasen Hirsche unter den Bäumen - jedoch deutet vorerst nichts auf das Naturwunder des Bryce Canyon.
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Rainbow Point ( 2990 m üM)

am Südende des Bryce Canyon NP wagen wir das erste Mal einen Blick in den Abgrund . Es ist ein faszinierender Blick und ebenso ein faszinierender Augenblick.

zwischen hohen und schlanken Kiefern geniessen wir den Weitblick entlang der Abbruchkante

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Black Birch Canyon (2870 m üM)

unser nächster Halt entlang der Abbruch- kante des Paunsaugunt  Plateau's zum Bryce Canyon machen wir  am Black Birch.

Sicht zwischen den Sandsäulen

Ponderosa Point (2921 m üM)

Ponderosa, die Bezeichnung dieses Punktes soll vermutlich auf die Weite Landschaft hinweisen

Ponderosa Point

die Spitzen der Steine türmen sich gen Himmel

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Agua Canyon (2913 m üM)

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durch die Witterung wurde der weichere Stein erodiert, der härtere Stein wird weniger abgetragen und bleibt als "Hut" obendrauf. Wer etwas Fantasie hat kann bei neben- stehendem Block durchaus die Silhuette eines
Geiers erkennen.



durch ein enges Couloir geht es in die Tiefe des Canyons

Natural Bridge (2830 m üM)



Ein turmartiges Sedimentgestein,
ein sog. Hoodoo,
aus dem selben eisenoxyd haltigen Gestein wie der ganze Canyon verleiht der Gegend die intensivrote Farbe.

Spitze des Hoodoo

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Das Erinnerungsbild bei der Naturbrücke
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Espe vor der Bogenbrücke. Nach Literatur 
waren diese Laubbäume offenbar in früheren Zeiten weit häufiger hier zu finden denn die Duglasien.

der Blick in den "Schlund"
eine Krähe ist nebst dem Felsbogen die Hauptattraktion dieses Aussichtspunktes
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Der"Hoodoo" beim Fels- bogen steht unmittelbar
im  "Rachen"

Farview Point (2893 m üM)

Wie der Name schon sagt ist der Fernblick an diesem Punkt ganz speziell. Nebst den Steinspitzen gibt es fast ebenso viele Baumspitzen der Douglas Fichten.


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Swamp Canyon / Sheep Creek ( 2438 m üM)

Ein Zugang zum Canyon ist ab hier in mehreren Varianten möglich.

Die Routen zum Abstieg werden auch rege genutzt

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Paria View ( 2682 m üM )

Weitsicht mit Couloir zu Füssen beim
Paria View

Die Farben des Sedimentgesteins ist hier besonders intensiv, der Kontrast der grünen Douglasienwälder verstärkt die Farben zusätzlich

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Goldschimmer der Steine am Abgrund

nochmals ein Blick in die Weite des Tales und zum Yellow Creek

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Bereits steigt die Zahl der Türmchen und Zinnen im Blickfeld immer weiter und es lässt sich erahnen wie grandios der Eindruck beim Bryce Point sein wird - sind wir doch bereits ganz in der Nähe  dieses Punktes.

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Brice Point wäre der nächste Aussichtspunkt, diesen lassen wir aber heute aus, um diesen dann am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang zu besuchen und zu geniessen.

Inspiration Point (2657 m üM)

Doch, sie ist spürbar, die Inspiration. Diese hellroten hohen Stein- säulen mit den weissen Köpfen lassen den nahen Brycepoint erahnen.

roter Fels mit hellen Spitzen

Faszinierender Steinwald am Inspirations Point



Sunrise Point (2629 m üM)

die Landschaft beginnt sich nun zu ändern, der Canyon scheint sich zu öffnen und die Erosion ist stärker

Bereits sind viele Sandsäulen von Wind und Wetter abgetragen

Die am Rande der Abbruchkante  verbleibenden Hoodoos sind jedoch gewaltig in ihren Dimensionen - und zudem sind sie zum greifen nah.

ein Farbenspiel der Superlative!


Faeryland (2545 m üM)

Es bleibt spektakulär Hier finden wir die schönsten Hoodoo's !


 . . und diese Farben! als ob mit Goldstaub überzogen.

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Wilderness Aerea

vorerst schaut alles noch so aus wie bei Faeryland,

. . . doch schnell ändern sich die Farben der Sedimente.

die roten Farben weichen einem hellgrauen Farbton.

wir sind am Nordrand dieser grandiosen Felsformationen angekomme, am Ende des Bryce Canyon NP